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Was ist Windguide


ist in dieser Ausführung für Segelyachten bis ca. 40 Fuß / 12 m ausgelegt. Für kleinere Boote – z.B. 22 Fuß – empfehlen wir eine geometrisch kleinere Anlage, mit den gleichen Eigenschaften und den gleichen Komponenten. Das entsprechende gilt für größere Schiffe.

Die Konstruktion von ist optisch zurückhaltend.

Alle verwendeten Werkstoffe sind handelsüblich, die Abmessungen sind Standard. Alle Konstruktionsteile sind jederzeit von jedem metallverarbeitendem Betrieb zu reparieren. Die Windfahne kann auch in jeder üblichen Farbe geliefert werden, passend z.B. zur Bootsfarbe, sonst Sperrholz – farblos lackiert; wahlweise mit der Nationale.

Wir kennen die Argumente, die meinen, der Segler will doch selbst an der Pinne stehen und den Kurs bestimmen. Wozu brauche ich eine Selbststeuerung ?! Es gibt aber viele Situationen, in denen der Einsatz einer Selbststeueranlage sehr angenehm ist. Als Beispiel möchten wir das Reisen nennen – auch wenn es nur das Wochenende ist. Aus der Fahrt von A nach B wird eine Reise. Die dabei gewonnenen Freiräume zu nutzen liegt bei jedem selbst. Der eine trimmt die Segel, der andere erfreut sich an dem Blick auf das vorüber ziehende Ufer/Land. Segelmanöver sind viel leichter durchzuführen, ebenso das Studium der Karten – oder der – vermutlich gestrigen - Tageszeitung.

Es ist vielleicht auf den einfachen Satz zu bringen - fahren und gefahren werden.
Sie werden Ihr Schiff ganz neu erfahren. Dies gilt sowohl bei kleiner Crew – wie auch bei Fahrten mit der ganzen Familie und Feunden.

Eine Windfahnen-Selbststeuerung arbeitet immer und unmittelbar, ohne Stromverbrauch - und sie ist still.

Die Sicherheitspunkte sind schnell aufgezählt:
  • Wind-genaues Steuern über beliebig lange Zeit,
  • Freiräume für alle anderen Tätigkeiten
  • Diese Punkte sind aber nicht entscheidend.
Es darf aber nie vergessen werden : die Funktion und die Sicherheit liegt ausschließlich bei der Schiffsführung. Ein ordentlicher Segeltrimm und eine verantwortungsvolle Beobachtung der Umgebung ist die verbindliche Aufgabe des Skippers, bei dem zu jedem Zeitpunkt alle Entscheidungen – und auch Verantwortung - liegen.
Sie werden erstaunt sein, welche Richtungsänderungen der wahre Wind vollzieht. Diesen Änderungen fährt ihr Boot hinterher, immer auf dem eingestellten Windwinkel, z.B. der optimalen Höhe.
Dies führt zu kürzeren Reisezeiten – oder zu weiter entfernten Zielen in der gleichen Zeit.

Das wichtigste Teil einer Selbststeuerung ist die Windfahne und die Neigung ihrer Achse. (Segeljachten krängen – Katamarane/Trimarane nicht nennenswert.) Diese Krängung hat eine negative Wirkung auf die Wirk-Geometrie der Steuerfahne. Eine Optimierung der Geometrien der Fahnen und der Aufhängung minimiert diese Einflüsse. Aber auch die Rest-Einflüsse können kompensiert werden. Die Fahne selbst steuert nicht und bewegt auch nicht das Ruderblatt, sie wirkt nur auf die Anstellung des Servoblattes um seine senkrechte Achse.

Die Windfahne wird in der Regel an der Heckreling montiert. Da sich das Windfahnen-Blatt in den Wind legt sind die Kräfte an der Halterung nicht größer als an einer Flaggenhalterung.

Die Wende-Einrichtung erlaubt ein selbsttätiges Wenden des Bootes durch das Umlegen eines Hebels auf den neuen Kurs.

Das flachgehende, kräftige Servoblatt ist geschützt und dem Wellenschlag nicht so stark ausgesetzt. Kurze Hebelarme ergeben kleine Reaktions-Momente.

Auch schon bei leichten Winden ist die Anlage in der Lage das Boot zu steuern. Unter Motor läuft das Boot in der zum Wind eingestellten Richtung – sehr angenehm beim Segelsetzen und –bergen.

Die Unterschiede der Windbedingungen an der Windfahne und denen im Masttop sind zu beachten. Der Wind ist in Wasserhöhe durch Wellenbild und Reibung auf dem Wasser anders als im Masttop. Entscheidend ist deshalb immer der Blick nach oben, auf den Windex o.ä., dessen Stellung muss konstant bleiben. Eine vorhandene Badeleiter, mittig am Heck des Schiffes, kann in der Regel ganz normal benutzt werden.

Die Fahne ist an beliebiger Stelle am Heckkorb montiert – innerhalb oder außerhalb - und damit im direkten Zugriff.

Eine Fern-Verstellung der Windfahne gibt es auch. Sie arbeitet elektronisch mit einem Schrittmotor, einstellbare/justierbare Fixpunkte für jede Seite - max./optim. Höhe , Wendefunktion. Der Stromverbrauch hängt von der Anzahl der Manöver ab, im Ruhezustand entspricht er dem Verbrauch von 3-4 LED's.

Technische Änderungen im Sinne der Weiterentwicklung behalten wir uns ohne Vorankündigung vor.

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