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Technik PurWindfahnen-Ausschlag:Die Größe des Windfahnen-Ausschlages wir durch die Neigung der Fahnenachse bestimmt. Je steiler die Fahne steht, flacher also die Achse liegt, um so größer wird bei einer Änderung des Windeinfalls der Fahnen-Ausschlag, konstruktiv lageunabhängig. Durch die verschiedenen möglichen Windrichtungen und die Krängung des Schiffes nimmt die Achse eine geometrische Winkellage zur Horizontalen im Raum ein. Die geometrischen Abhängigkeiten sind in dem Tabellenblatt erfasst. Bei kleinen, unruhigeren Schiffen ist der Windfehler sicher größer, als bei einem größeren, stabiler laufendem. Es lassen sich auch bestimmte Eigenschaften besonders hervorheben, z.B. ist eine größere Fahnenaktivität auf Kursen vor dem Wind vorteilhaft. Durch eine geringe Verlagerung des Fahnenmastes nach achtern wird ein Kurvenverlauf erreicht, der bei Kursen um 160 Grad größere Ausschläge bringt. Eine andere Möglichkeit besteht bei größeren Windeinfalls-Änderungen, z.B. durch Seegang, darauf einzugehen und die Aktivität der Fahne, den Ausschlag zu verringern. Öffnen Sie die Excel-Datei und spielen Sie mit den Parametern (gelb).
Wendewinkel: Die Wende-Einrichtung erlaubt durch ein einfaches Umlegen des Wendehebels ein selbsttätiges Wenden Ihres Schiffes auf den neuen Bug. Sie holen in Ruhe nur die Vorschot über. Im schönsten Fall haben Sie eine Selbstwende-Fock. Dabei werden Sie feststellen, der zahlenmäßige Wendewinkel an der Fahne ist kleiner als der Wendewinkel im Masttopp, oben am z.B. Windex. Der Einfluss der Reibung des Windes auf der Wasseroberfläche führt zu einer geringeren wahren Windgeschwindigkeit in Windfahnenhöhe. Die sich ergebenden Verhältnisse sind in dem Tabellenblatt dargestellt.
Windrichtungen: Für die Planung einer Strecke ist die Frage interessant, ob bei den vorherrschenden Windrichtungen das Ziel auf der Kreuz einfach zu erreichen ist. Wir gehen von der wahren Windrichtung und Windgeschwindigkeit aus, angegeben in der Masttopp-Höhe, und der zu erwartenden wahren Schiffgeschwindigkeit sowie der notwendigen Kursrichtung. Die Umwandlung der Schiffsgeschwindigkeit von Knoten auf m/s ist recht einfach; 5 Knoten sind 2,5 m/s – mit einem Fehler von 3 %. Zuerst ermitteln wir die scheinbaren Windrichtungen als Resultierende aus wahrem Wind und Fahrtwind, oben im Topp, - ungebremst – und weiter in Deckshöhe – gebremst. Zu dieser scheinbaren Windrichtung zählen wir den halben Wendewinkel zu/ab und erhalten den Kurs, den wir mit unserem Schiff fahren können. Für die Einstellung der Windfahnen auf Deckshöhe, bei Selbst-Steueranlagen, ist der gebremste scheinbare Wind berücksichtigt, so dass sich eine zahlenmäßig kleinere Winkel-Einstellung ergibt.
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